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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.
  • Danach zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden ihn zu töten suchten.
  • Es war aber nahe der Juden Fest, die Laubhütten.
  • Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.
  • Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mache dich auf von dannen und gehe nach Judäa, auf daß auch deine Jünger sehen die Werke, die du tust.
  • Da sagten seine Brüder zu ihm: Geh von hier fort und zieh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Taten sehen, die du vollbringst!
  • Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch frei offenbar sein. Tust du solches, so offenbare dich vor der Welt.
  • Denn niemand wirkt im Verborgenen, wenn er öffentlich bekannt sein möchte. Wenn du dies tust, offenbare dich der Welt!
  • Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.
  • Auch seine Brüder glaubten nämlich nicht an ihn.
  • Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht hier; eure Zeit aber ist allewege.
  • Jesus sagte zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht gekommen, für euch aber ist immer die rechte Zeit.
  • Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber haßt sie, denn ich zeuge von ihr, daß ihre Werke böse sind.
  • Euch kann die Welt nicht hassen, mich aber hasst sie, weil ich bezeuge, dass ihre Taten böse sind.
  • Gehet ihr hinauf auf dieses Fest; ich will noch nicht hinaufgehen auf dieses Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt.
  • Geht ihr nur hinauf zum Fest; ich gehe nicht zu diesem Fest hinauf, weil meine Zeit noch nicht erfüllt ist.
  • Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.
  • Das sagte er zu ihnen und er blieb in Galiläa.
  • Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.
  • Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern im Verborgenen.
  • Da suchten ihn die Juden am Fest und sprachen: Wo ist der?
  • Die Juden suchten beim Fest nach ihm und sagten: Wo ist er?
  • Und es war ein großes Gemurmel von ihm unter dem Volk. Etliche sprachen: Er ist fromm; die andern aber sprachen: Nein, sondern er verführt das Volk.
  • Und in der Volksmenge wurde viel über ihn hin und her geredet. Die einen sagten: Er ist ein guter Mensch. Andere sagten: Nein, er führt das Volk in die Irre.
  • Niemand aber redete frei von ihm um der Furcht willen vor den Juden.
  • Aber niemand redete öffentlich über ihn aus Furcht vor den Juden.
  • Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.
  • Schon war die Hälfte der Festwoche vorüber, da ging Jesus zum Tempel hinauf und lehrte.
  • Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift, so er sie doch nicht gelernt hat?
  • Die Juden wunderten sich und sagten: Wie kann der die Schrift verstehen, ohne dafür ausgebildet zu sein?
  • Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat.
  • Darauf antwortete ihnen Jesus: Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.
  • So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selbst rede.
  • Wer bereit ist, den Willen Gottes zu tun, wird erkennen, ob diese Lehre von Gott stammt oder ob ich von mir aus spreche.
  • Wer von sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber sucht die Ehre des, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und ist keine Ungerechtigkeit an ihm.
  • Wer von sich aus spricht, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig und in ihm ist keine Ungerechtigkeit.
  • Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?
  • Hat Mose euch nicht das Gesetz gegeben? Aber keiner von euch befolgt das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?
  • Das Volk antwortete und sprach: Du hast den Teufel; wer sucht dich zu töten?
  • Die Menge antwortete: Du bist von einem Dämon besessen. Wer sucht dich denn zu töten?
  • Jesus antwortete und sprach: Ein einziges Werk habe ich getan, und es wundert euch alle.
  • Jesus entgegnete ihnen: Ich habe nur ein einziges Werk vollbracht und ihr alle wundert euch darüber.
  • Mose hat euch darum gegeben die Beschneidung, nicht, daß sie von Mose kommt, sondern von den Vätern, und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat.
  • Mose hat euch die Beschneidung gegeben — sie stammt freilich nicht von Mose, sondern von den Vätern — und ihr beschneidet einen Menschen auch am Sabbat.
  • So ein Mensch die Beschneidung annimmt am Sabbat, auf daß nicht das Gesetz Mose’s gebrochen werde, zürnet ihr denn über mich, daß ich den ganzen Menschen habe am Sabbat gesund gemacht?
  • Wenn ein Mensch am Sabbat die Beschneidung empfangen darf, damit das Gesetz des Mose nicht missachtet wird, warum zürnt ihr mir, weil ich am Sabbat einen Menschen als Ganzen gesund gemacht habe?
  • Richtet nicht nach dem Ansehen, sondern richtet ein rechtes Gericht.
  • Urteilt nicht nach dem Augenschein, sondern urteilt gerecht!
  • Da sprachen etliche aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie suchten zu töten?
  • Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen?
  • Und siehe zu, er redet frei, und sie sagen ihm nichts. Erkennen unsre Obersten nun gewiß, daß er gewiß Christus sei?
  • Und doch redet er in aller Öffentlichkeit und man lässt ihn gewähren. Sollten die Oberen wirklich erkannt haben, dass er der Christus ist?
  • Doch wir wissen, woher dieser ist; wenn aber Christus kommen wird, so wird niemand wissen, woher er ist.
  • Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Christus kommt, weiß niemand, woher er stammt.
  • Da rief Jesus im Tempel, lehrte und sprach: Ja, ihr kennet mich und wisset, woher ich bin; und von mir selbst bin ich nicht gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, welchen ihr nicht kennet.
  • Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig. Ihr kennt ihn nur nicht.
  • Ich kenne ihn aber; denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt.
  • Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat.
  • Da suchten sie ihn zu greifen; aber niemand legte die Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
  • Da suchten sie ihn festzunehmen; doch keiner legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
  • Aber viele vom Volk glaubten an ihn und sprachen: Wenn Christus kommen wird, wird er auch mehr Zeichen tun, denn dieser tut?
  • Aus der Menge kamen viele Leute zum Glauben an ihn; sie sagten: Wird der Christus, wenn er kommt, mehr Zeichen tun, als dieser getan hat?
  • Und es kam vor die Pharisäer, daß das Volk solches von ihm murmelte. Da sandten die Pharisäer und Hohenpriester Knechte aus, das sie ihn griffen.
  • Die Pharisäer hörten, was die Leute heimlich über ihn redeten. Da schickten die Hohepriester und die Pharisäer Gerichtsdiener aus, um ihn festnehmen zu lassen.
  • Da sprach Jesus zu ihnen: Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat.
  • Jesus aber sagte: Ich bin nur noch kurze Zeit bei euch; dann gehe ich fort zu dem, der mich gesandt hat.
  • Ihr werdet mich suchen, und nicht finden; und wo ich bin, könnet ihr nicht hin kommen.
  • Ihr werdet mich suchen und ihr werdet mich nicht finden; denn wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
  • Da sprachen die Juden untereinander: Wo will dieser hin gehen, daß wir ihn nicht finden sollen? Will er zu den Zerstreuten unter den Griechen gehen und die Griechen lehren?
  • Da sagten die Juden zueinander: Wohin will er denn gehen, dass wir ihn nicht finden können? Will er etwa in die Diaspora der Griechen gehen und die Griechen lehren?
  • Was ist das für eine Rede, daß er sagte: »Ihr werdet mich suchen, und nicht finden; und wo ich bin, da könnet ihr nicht hin kommen»?
  • Was bedeutet es, wenn er gesagt hat: Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden; denn wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht gelangen?
  • Aber am letzten Tage des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!
  • Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir und es trinke,
  • Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.
  • wer an mich glaubt! Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.
  • Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt.
  • Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.
  • Viele nun vom Volk, die diese Rede hörten, sprachen: Dieser ist wahrlich der Prophet.
  • Einige aus dem Volk sagten, als sie diese Worte hörten: Dieser ist wahrhaftig der Prophet.
  • Andere sprachen: Er ist Christus. Etliche aber sprachen: Soll Christus aus Galiläa kommen?
  • Andere sagten: Dieser ist der Christus. Wieder andere sagten: Kommt denn der Christus aus Galiläa?
  • Spricht nicht die Schrift: von dem Samen Davids und aus dem Flecken Bethlehem, da David war, soll Christus kommen?
  • Sagt nicht die Schrift: Der Christus kommt aus dem Geschlecht Davids und aus dem Dorf Betlehem, wo David lebte?
  • Also ward eine Zwietracht unter dem Volk über ihn.
  • So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge.
  • Es wollten aber etliche ihn greifen; aber niemand legte die Hand an ihn.
  • Einige von ihnen wollten ihn festnehmen; doch keiner legte Hand an ihn.
  • Die Knechte kamen zu den Hohenpriestern und Pharisäern; und sie sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht?
  • Als die Gerichtsdiener zu den Hohepriestern und den Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht?
  • Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch.
  • Die Gerichtsdiener antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen.
  • Da antworteten ihnen die Pharisäer: Seid ihr auch verführt?
  • Da entgegneten ihnen die Pharisäer: Habt auch ihr euch in die Irre führen lassen?
  • Glaubt auch irgendein Oberster oder Pharisäer an ihn?
  • Ist etwa einer von den Oberen oder von den Pharisäern zum Glauben an ihn gekommen?
  • sondern das Volk, das nichts vom Gesetz weiß, ist verflucht.
  • Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.
  • Spricht zu ihnen Nikodemus, der bei der Nacht zu ihm kam, welcher einer unter ihnen war:
  • Nikodemus aber, einer aus ihren eigenen Reihen, der früher einmal Jesus aufgesucht hatte, sagte zu ihnen:
  • Richtet unser Gesetz auch einen Menschen, ehe man ihn verhört und erkennt, was er tut?
  • Verurteilt etwa unser Gesetz einen Menschen, bevor man ihn verhört und festgestellt hat, was er tut?
  • Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch ein Galiläer? Forsche und siehe, aus Galiläa steht kein Prophet auf.
  • Sie erwiderten ihm: Bist du vielleicht auch aus Galiläa? Lies doch nach und siehe, aus Galiläa kommt kein Prophet.
  • Und ein jeglicher ging also heim.
  • Dann gingen alle nach Hause.

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