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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Halleluja — lobt den HERRN! Dankt dem HERRN, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf!
  • Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
  • Wer könnte seine mächtigen Taten alle aufzählen? Wer könnte ihn jemals genug loben?
  • Wer kann die großen Taten des HERRN ausreden und alle seine löblichen Werke preisen?
  • Glücklich sind alle, die sich an seine Ordnungen halten und immer das tun, was in Gottes Augen recht ist!
  • Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
  • HERR, denke auch an mich, wenn du deinem Volk hilfst; komm auch zu mir und rette mich!
  • HERR, gedenke mein nach der Gnade, die du dem Volk verheißen hast; beweise uns deine Hilfe,
  • Lass mich mit eigenen Augen sehen, wie du dein auserwähltes Volk beschenkst! Ich will mich gemeinsam mit ihnen freuen und mit denen jubeln, die zu dir gehören.
  • daß wir sehen mögen die Wohlfahrt deiner Auserwählten und uns freuen, daß es deinem Volk wohl geht, und uns rühmen mit deinem Erbteil.
  • Wir haben schwere Schuld auf uns geladen — wie schon unsere Vorfahren. Wir haben Unrecht begangen und dich missachtet!
  • Wir haben gesündigt samt unsern Vätern; wir haben mißgehandelt und sind gottlos gewesen.
  • Schon unsere Väter in Ägypten wollten nicht aus deinen Wundern lernen. Schnell vergaßen sie, wie oft du ihnen deine Liebe gezeigt hattest. Am Ufer des Schilfmeers lehnten sie sich gegen dich auf.
  • Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.
  • Trotzdem befreite sie der HERR, um seinem Namen Ehre zu machen und ihnen seine große Macht zu beweisen.
  • Er half ihnen aber um seines Namens willen, daß er seine Macht bewiese.
  • Er befahl dem Schilfmeer, sich zu teilen, und schon türmten die Fluten sich auf. Er führte sein Volk mitten hindurch, als wäre es trockenes Land.
  • Und er schalt das Schilfmeer: da ward’s trocken, und führte sie durch die Tiefen wie in einer Wüste
  • Das Wasser schlug über den Verfolgern zusammen, und nicht einer kam mit dem Leben davon. So rettete er sie aus der Gewalt ihrer Feinde, unter deren Hass sie so lange gelitten hatten.
  • und half ihnen von der Hand des, der sie haßte, und erlöste sie von der Hand des Feindes;
  • Da endlich glaubten sie seinen Worten und lobten ihn mit ihren Liedern.
  • Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.
  • Doch schon bald vergaßen sie, was er für sie getan hatte. Sie wollten nicht darauf warten, dass sein Plan sich erfüllte.
  • Aber sie vergaßen bald seiner Werke; sie warteten nicht auf seinen Rat.
  • In der Wüste forderten sie Gott heraus, in ihrer Gier verlangten sie, Fleisch zu essen.
  • Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.
  • Da gab er ihnen, wonach sie gierten, doch hinterher schickte er eine schreckliche Seuche.
  • Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.
  • Im Lager sah man voller Neid auf Mose und auf Aaron, den heiligen Diener des HERRN.
  • Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.
  • Da öffnete sich auf einmal die Erde und verschlang die Aufrührer: Datan, Abiram und ihre Familien wurden in der Tiefe begraben.
  • Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams,
  • Dann brach ein Feuer aus unter denen, die zu ihnen hielten, und verbrannte sie, weil sie Gott missachtet hatten.
  • und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.
  • Am Berg Horeb goss sich das Volk Israel ein goldenes Kalb und betete dieses Standbild an.
  • Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten an das gegossene Bild
  • Die Herrlichkeit ihres Gottes tauschten sie ein gegen das Abbild eines Gras fressenden Stiers!
  • und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras frißt.
  • Sie vergaßen Gott, ihren Retter, der in Ägypten mächtige Taten vollbracht hatte.
  • Sie vergaßen Gottes, ihres Heilands, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
  • Sie dachten nicht mehr an seine Wunder, an sein furchterregendes Handeln am Schilfmeer.
  • Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer.
  • Schon sprach Gott davon, sie alle zu vernichten, doch Mose, sein Auserwählter, setzte sich für sie ein. Er wandte Gottes Zorn von ihnen ab, so dass sie nicht getötet wurden.
  • Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbte.
  • Dann verschmähten sie das schöne Land, denn sie glaubten Gottes Zusagen nicht.
  • Und sie verachteten das liebe Land, sie glaubten seinem Wort nicht
  • Sie blieben in ihren Zelten und schimpften über den HERRN; seine Worte nahmen sie längst nicht mehr ernst.
  • und murrten in ihren Hütten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht.
  • Da hob er seine Hand zum Schwur und sagte: »Ich werde sie in der Wüste umkommen lassen
  • Und er hob auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste
  • und ihre Nachkommen unter die Völker zerstreuen, damit sie dort in der Fremde untergehen!«
  • und würfe ihren Samen unter die Heiden und zerstreute sie in die Länder.
  • Sie warfen sich Baal an den Hals, dem Gott vom Berg Peor, und aßen das Fleisch von Opfertieren, die man doch toten Götzen geweiht hatte.
  • Und sie hingen sich an den Baal–Peor und aßen von den Opfern der toten Götzen
  • Ihr gottloses Treiben reizte den HERRN zum Zorn, da brach eine schreckliche Seuche unter ihnen aus.
  • und erzürnten ihn mit ihrem Tun; da brach auch die Plage unter sie.
  • Pinhas aber griff ein und hielt Gericht, und die Seuche hörte auf zu wüten.
  • Da trat Pinehas herzu und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert.
  • So fand er Gottes Anerkennung — er und seine Nachkommen für alle Zeit.
  • Das ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit für und für ewiglich.
  • Auch bei der Felsenquelle von Meriba forderten die Israeliten Gottes Zorn heraus, ihretwegen brach über Mose das Verhängnis herein:
  • Und sie erzürnten ihn am Haderwasser, und Mose ging es übel um ihretwillen.
  • Sie hatten ihn so wütend gemacht, dass er sich zu unbedachten Worten hinreißen ließ.
  • Denn sie betrübten ihm sein Herz, daß ihm etliche Worte entfuhren.
  • Sie beachteten nicht den Befehl des HERRN, die anderen Völker zu vernichten.
  • Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HERR geheißen hatte;
  • Stattdessen vermischten sie sich mit ihnen und übernahmen deren schreckliche Bräuche:
  • sondern sie mengten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke
  • Sie beteten die Götter der Kanaaniter an, die ihnen schließlich zum Verhängnis wurden.
  • und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick.
  • Ihre eigenen Söhne und Töchter opferten sie den Dämonen.
  • Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln
  • Sie vergossen unschuldiges Blut und entweihten das Land, indem sie ihre Kinder zu Ehren der Götzen Kanaans schlachteten.
  • und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward;
  • Durch ihre bösen Taten wurden sie unrein in Gottes Augen — mit ihrem Treiben brachen sie ihm die Treue.
  • und verunreinigten sich mit ihren Werken und wurden abgöttisch mit ihrem Tun.
  • Da geriet der HERR in Zorn über Israel und verabscheute sein eigenes Volk.
  • Da ergrimmte der Zorn des HERRN über sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe
  • Er gab sie in die Hand fremder Völker; sie wurden beherrscht von denen, die sie hassten.
  • und gab sie in die Hand der Heiden, daß über sie herrschten, die ihnen gram waren.
  • Ihre Feinde unterdrückten sie, ihrer Gewalt musste Israel sich beugen.
  • Und ihre Feinde ängsteten sie; und sie wurden gedemütigt unter ihre Hände.
  • Immer wieder befreite sie der HERR, aber sie dachten gar nicht daran, ihm zu gehorchen. So sanken sie durch ihre Schuld immer tiefer ins Unglück.
  • Er errettete sie oftmals; aber sie erzürnten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.
  • Doch als Gott ihre verzweifelte Lage sah und ihre Hilfeschreie hörte,
  • Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage hörte,
  • da dachte er an seinen Bund mit ihnen. Ja, seine Liebe zu ihnen war stark, darum tat es ihm leid, dass er sie ihren Feinden ausgeliefert hatte.
  • und gedachte an seinen Bund, den er mit ihnen gemacht hatte; und es reute ihn nach seiner großen Güte,
  • Er ließ sie Erbarmen finden bei denen, die sie gefangen hielten.
  • und er ließ sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten.
  • Rette uns, HERR, unser Gott! Hol uns heraus aus den Völkern, die dich nicht kennen, und führe uns wieder zusammen! Dann werden wir deinen heiligen Namen preisen und dir voller Freude unseren Dank bringen.
  • Hilf uns, HERR, unser Gott, und bringe uns zusammen aus den Heiden, daß wir danken deinem heiligen Namen und rühmen dein Lob.
  • Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, jetzt und für alle Zeit! Und das ganze Volk soll antworten: »Amen! Lobt den HERRN. Halleluja!«
  • Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, halleluja!

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