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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:
  • Da antwortete Elifas von Teman und sprach:
  • Kann denn ein Mann Gott etwas nützen? Nur sich selber nützt ein Kluger.
  • Kann denn der Mensch Gott nützen? Nein, sich selber nützt der Kluge.
  • Meinst du, dem Allmächtigen liege daran, daß du gerecht seist? Was hilft’s ihm, wenn deine Wege ohne Tadel sind?
  • Ist es dem Allmächtigen von Wert, dass du gerecht bist, ist es für ihn Gewinn, wenn du unsträfliche Wege gehst?
  • Meinst du, wegen deiner Gottesfurcht strafe er dich und gehe mit dir ins Gericht?
  • Wegen deiner Gottesfurcht sollte er dich strafen, vor Gericht mit dir gehen?
  • Nein, deine Bosheit ist zu groß, und deiner Missetaten ist kein Ende.
  • Ist nicht groß deine Bosheit, ohne Ende dein Verschulden?
  • Du hast etwa deinem Bruder ein Pfand genommen ohne Ursache; du hast den Nackten die Kleider ausgezogen;
  • Du pfändest ohne Grund deine Brüder, ziehst Nackten ihre Kleider aus.
  • du hast die Müden nicht getränkt mit Wasser und hast dem Hungrigen dein Brot versagt;
  • Den Durstigen tränkst du nicht mit Wasser, dem Hungernden versagst du das Brot.
  • du hast Gewalt im Lande geübt und prächtig darin gegessen;
  • Dem Mann der Faust gehört das Land, der Günstling darf darin wohnen.
  • die Witwen hast du leer lassen gehen und die Arme der Waisen zerbrochen.
  • Witwen hast du weggeschickt mit leeren Händen, der Verwaisten Arme zerschlagen.
  • Darum bist du mit Stricken umgeben, und Furcht hat dich plötzlich erschreckt.
  • Deswegen liegen Fallstricke rings um dich her und jäher Schrecken ängstigt dich
  • Solltest du denn nicht die Finsternis sehen und die Wasserflut, die dich bedeckt?
  • oder Finsternis, worin du nicht siehst, und Wasserflut, die dich bedeckt.
  • Ist nicht Gott hoch droben im Himmel? Siehe die Sterne an droben in der Höhe!
  • Ist Gott nicht wie der Himmel hoch? Schau, wie die höchsten Sterne ragen.
  • Und du sprichst: »Was weiß Gott? Sollte er, was im Dunkel ist, richten können?
  • Und da sagst du: Was weiß denn Gott? Richtet er denn durch das dunkle Gewölk?
  • Die Wolken sind seine Vordecke, und er sieht nicht; er wandelt im Umkreis des Himmels.
  • Wolken umhüllen ihn, sodass er nicht sieht, am Himmelskreis geht er einher.
  • Achtest du wohl auf den Weg, darin vorzeiten die Ungerechten gegangen sind?
  • Willst du dem Pfad der Vorzeit folgen, den die Männer des Unheils zogen,
  • die vergangen sind, ehe denn es Zeit war, und das Wasser hat ihren Grund weggewaschen;
  • die vor der Zeit dahingerafft wurden, über deren Grund sich ein Strom ergoss,
  • die zu Gott sprachen: «Hebe dich von uns! was sollte der Allmächtige uns tun können?
  • die zu Gott sagten: Weiche von uns! und: Was kann uns der Allmächtige tun?
  • so er doch ihr Haus mit Gütern füllte. Aber der Gottlosen Rat sei ferne von mir.
  • Und doch, er hat ihre Häuser mit Gütern gefüllt. Der Plan der Frevler ist mir fern.
  • Die Gerechten werden es sehen und sich freuen, und der Unschuldige wird ihrer spotten:
  • Die Gerechten werden es sehen und sich freuen, der Unschuldige wird sie verspotten:
  • Fürwahr, unser Widersacher ist verschwunden; und sein Übriggelassenes hat das Feuer verzehrt.
  • Wahrhaftig, vernichtet sind unsere Gegner, ihren Rest hat das Feuer verzehrt.
  • So vertrage dich nun mit ihm und habe Frieden; daraus wird dir viel Gutes kommen.
  • Werde sein Freund und halte Frieden! Nur dadurch kommt das Gute dir zu.
  • Höre das Gesetz von seinem Munde und fasse seine Reden in dein Herz.
  • Nimm doch Weisung an aus seinem Mund, leg dir seine Worte ins Herz:
  • Wirst du dich bekehren zu dem Allmächtigen, so wirst du aufgebaut werden. Tue nur Unrecht ferne hinweg von deiner Hütte
  • Kehrst du zum Allmächtigen um, so wirst du aufgerichtet. Hältst Unrecht deinem Zelt du fern,
  • und wirf in den Staub dein Gold und zu den Steinen der Bäche das Ophirgold,
  • wirfst in den Staub das Edelgold, zum Flussgestein das Feingold,
  • so wird der Allmächtige dein Gold sein und wie Silber, das dir zugehäuft wird.
  • dann wird der Allmächtige dein Edelgold und erlesenes Silber für dich sein.
  • Dann wirst du deine Lust haben an dem Allmächtigen und dein Antlitz zu Gott aufheben.
  • Dann wirst du am Allmächtigen dich erfreuen und zu Gott dein Angesicht erheben.
  • So wirst du ihn bitten, und er wird dich hören, und wirst deine Gelübde bezahlen.
  • Flehst du ihn an, so hört er dich und du wirst deine Gelübde erfüllen.
  • Was du wirst vornehmen, wird er dir lassen gelingen; und das Licht wird auf deinem Wege scheinen.
  • Was du beschließt, trifft ein, Licht strahlt über deinen Wegen auf.
  • Denn die sich demütigen, die erhöht er; und wer seine Augen niederschlägt, der wird genesen.
  • Wer hochmütig redet, den erniedrigt man, doch hilft er dem, der die Augen senkt.
  • Auch der nicht unschuldig war, wird errettet werden; er wird aber errettet um deiner Hände Reinigkeit willen.
  • Er rettet den, der schuldlos ist; durch deiner Hände Reinheit wird er gerettet.

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