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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Und Jesus ging hinweg von dem Tempel, und seine Jünger traten zu ihm, daß sie ihm zeigten des Tempels Gebäude.
  • Als Jesus den Tempel verlassen hatte, wandten sich seine Jünger an ihn und wiesen ihn auf die Bauten des Tempels hin.
  • Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.
  • Er antwortete und sagte zu ihnen: Seht ihr das alles? Amen, ich sage euch: Kein Stein wird hier auf dem andern bleiben, der nicht niedergerissen wird.
  • Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?
  • Als er auf dem Ölberg saß, wandten sich die Jünger, die mit ihm allein waren, an ihn und fragten: Sag uns, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen für deine Ankunft und das Ende der Welt?
  • Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.
  • Jesus antwortete und sagte zu ihnen: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt!
  • Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: «Ich bin Christus« und werden viele verführen.
  • Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele irreführen.
  • Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschrecket nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
  • Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt Acht, lasst euch nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende.
  • Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich wider das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder.
  • Denn Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erheben und an vielen Orten wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
  • Da wird sich allererst die Not anheben.
  • Doch das alles ist erst der Anfang der Wehen.
  • Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müsset gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.
  • Dann wird man euch der Not ausliefern und euch töten und ihr werdet von allen Völkern um meines Namens willen gehasst.
  • Dann werden sich viele ärgern und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
  • Und viele werden zu Fall kommen und einander ausliefern und einander hassen.
  • Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
  • Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen.
  • Und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.
  • Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.
  • Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.
  • Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet werden.
  • Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
  • Und dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden — zum Zeugnis für alle Völker; dann erst kommt das Ende.
  • Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!),
  • Wenn ihr dann am heiligen Ort den Gräuel der Verwüstung stehen seht, der durch den Propheten Daniel vorhergesagt worden ist — der Leser begreife — ,
  • alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;
  • dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen;
  • und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;
  • wer gerade auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen, um etwas aus seinem Haus zu holen,
  • und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.
  • und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.
  • Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!
  • Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen!
  • Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
  • Betet darum, dass eure Flucht nicht im Winter oder an einem Sabbat geschieht!
  • Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.
  • Denn es wird dann eine große Drangsal sein, wie es sie nie gegeben hat, vom Anfang der Welt bis heute, und wie es auch keine mehr geben wird.
  • Und wo diese Tage nicht würden verkürzt, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.
  • Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
  • So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr’s nicht glauben.
  • Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Christus! oder: Da ist er!, so glaubt es nicht!
  • Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in den Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten.
  • Denn es wird mancher falsche Christus und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder wirken, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen.
  • Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt.
  • Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
  • Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht.
  • Wenn sie also zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist im Innern des Hauses!, so glaubt es nicht.
  • Denn gleichwie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.
  • Denn wie der Blitz im Osten aufflammt und bis zum Westen hin leuchtet, so wird die Ankunft des Menschensohnes sein.
  • Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.
  • Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier.
  • Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.
  • Sofort nach den Tagen der großen Drangsal wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
  • Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.
  • Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde wehklagen und man wird den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.
  • Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem andern.
  • Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern.
  • An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
  • Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
  • Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.
  • So erkennt auch ihr, wenn ihr das alles seht, dass das Ende der Welt nahe ist.
  • Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.
  • Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht.
  • Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
  • Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
  • Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.
  • Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.
  • Aber gleichwie es zu der Zeit Noah’s war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.
  • Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird die Ankunft des Menschensohnes sein.
  • Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging;
  • Wie die Menschen in jenen Tagen vor der Flut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging,
  • und sie achteten’s nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.
  • und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein.
  • Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden.
  • Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen.
  • Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.
  • Und von zwei Frauen, die an derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen.
  • Darum wachet; denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird.
  • Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
  • Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen.
  • Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.
  • Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr’s nicht meinet.
  • Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
  • Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?
  • Wer ist denn der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde einsetzte, damit er ihnen zur rechten Zeit die Nahrung gebe?
  • Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.
  • Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
  • Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.
  • Amen, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Vermögen einsetzen.
  • So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht,
  • Wenn aber der Knecht böse ist und in seinem Herzen sagt: Mein Herr verspätet sich!
  • und fängt an zu schlagen seine Mitknechte, ißt und trinkt mit den Trunkenen:
  • und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und mit Zechern isst und trinkt,
  • so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tage, des er sich nicht versieht, und zu der Stunde, die er nicht meint,
  • dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt;
  • und wird ihn zerscheitern und wird ihm seinen Lohn geben mit den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappen. Matthäus 25
  • und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

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