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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab.
  • Aber am ersten Tage der Woche sehr früh kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.
  • Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war;
  • Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabe
  • sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht.
  • und gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesu nicht.
  • Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen.
  • Und da sie darum bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.
  • Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
  • Und sie erschraken und schlugen ihre Angesichter nieder zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten?
  • Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:
  • Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa war
  • Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.
  • und sprach: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.
  • Da erinnerten sie sich an seine Worte.
  • Und sie gedachten an seine Worte.
  • Und sie kehrten vom Grab zurück und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen.
  • Und sie gingen wieder vom Grabe und verkündigten das alles den Elfen und den andern allen.
  • Es waren Maria von Magdala, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die übrigen Frauen mit ihnen. Sie erzählten es den Aposteln.
  • Es war aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und andere mit ihnen, die solches den Aposteln sagten.
  • Doch die Apostel hielten diese Reden für Geschwätz und glaubten ihnen nicht.
  • Und es deuchten sie ihre Worte eben, als wären’s Märlein, und sie glaubten ihnen nicht.
  • Petrus aber stand auf und lief zum Grab. Er beugte sich vor, sah aber nur die Leinenbinden. Dann ging er nach Hause, voll Verwunderung über das, was geschehen war.
  • Petrus aber stand auf und lief zum Grabe und bückte sich hinein und sah die leinenen Tücher allein liegen; und ging davon, und es nahm ihn wunder, wie es zuginge.
  • Und siehe, am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
  • Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem 60 Feld Wegs weit; des Name heißt Emmaus.
  • Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
  • Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.
  • Und es geschah, während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.
  • Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, nahte Jesus zu ihnen und wandelte mit ihnen.
  • Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.
  • Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht kannten.
  • Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen
  • Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr zwischen euch handelt unterwegs, und seid traurig?
  • und der eine von ihnen — er hieß Kleopas — antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
  • Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist?
  • Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk.
  • Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet, mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk;
  • Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
  • wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten überantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt.
  • Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
  • Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß solches geschehen ist.
  • Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
  • Auch haben uns erschreckt etliche Weiber der Unsern; die sind früh bei dem Grabe gewesen,
  • fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
  • haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben ein Gesicht der Engel gesehen, welche sagen, er lebe.
  • Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
  • Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden’s also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht.
  • Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
  • Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben!
  • Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen?
  • Mußte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen?
  • Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
  • Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.
  • So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
  • Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hingingen; und er stellte sich, als wollte er fürder gehen.
  • aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
  • Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
  • Und es geschah, als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.
  • Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen.
  • Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken.
  • Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
  • Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?
  • Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete?
  • Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren.
  • Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,
  • Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
  • welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.
  • Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
  • Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.
  • Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
  • Da sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch!
  • Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.
  • Sie erschraken aber und fürchteten sich, meinten, sie sähen einen Geist.
  • Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen?
  • Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz?
  • Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.
  • Sehet meine Hände und meine Füße: ich bin’s selber. Fühlet mich an und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich habe.
  • Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
  • Und da er das sagte, zeigte er ihnen Hände und Füße.
  • Als sie es aber vor Freude immer noch nicht glauben konnten und sich verwunderten, sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?
  • Da sie aber noch nicht glaubten, vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen?
  • Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch;
  • Und sie legten ihm vor ein Stück von gebratenem Fisch und Honigseim.
  • er nahm es und aß es vor ihren Augen.
  • Und er nahm’s und aß vor ihnen.
  • Dann sagte er zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht.
  • Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muß alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose’s, in den Propheten und in den Psalmen.
  • Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften.
  • Da öffnete er ihnen das Verständnis, daß sie die Schrift verstanden,
  • Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen
  • und er sprach zu ihnen: Also ist’s geschrieben, und also mußte Christus leiden und auferstehen von den Toten am dritten Tage
  • und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem,
  • und predigen lassen in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden unter allen Völkern und anheben zu Jerusalem.
  • seid ihr Zeugen dafür.
  • Ihr aber seid des alles Zeugen.
  • Und siehe, ich werde die Verheißung meines Vaters auf euch herabsenden. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet!
  • Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis daß ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe.
  • Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie.
  • Er führte sie aber hinaus bis gen Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie.
  • Und es geschah, während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben.
  • Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.
  • Sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück.
  • Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit großer Freude
  • Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.
  • und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott.

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