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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Ein Psalm Davids, von den Rosen, vorzusingen.
  • Für den Chormeister. Nach der Weise Lotusblüten. Von David.
  • Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele.
  • Rette mich, Gott, denn das Wasser geht mir bis an die Kehle!
  • (Ich versinke in tiefem Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ersäufen.
  • Ich bin versunken im Schlamm des Abgrunds und habe keinen Halt mehr. In Wassertiefen bin ich geraten, die Flut reißt mich fort.
  • (Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser; das Gesicht vergeht mir, daß ich so lange muß harren auf meinen Gott.
  • Ich bin erschöpft von meinem Rufen, es brennt meine Kehle. Mir versagen die Augen, während ich warte auf meinen Gott.
  • (Die mich ohne Ursache hassen, deren ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind mächtig. Ich muß bezahlen, was ich nicht geraubt habe.
  • Zahlreicher als auf meinem Kopf die Haare sind die, die mich grundlos hassen. Mächtig sind, die mich verderben, meine verlogenen Feinde. Was ich nicht geraubt, das soll ich erstatten.
  • ( Gott, du weißt meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen.
  • Du, Gott, kennst meine Torheit, meine Verfehlungen sind dir nicht verborgen.
  • (Laß nicht zu Schanden werden an mir, die dein harren, HERR HERR Zebaoth! Laß nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels!
  • Nicht sollen zuschanden werden durch mich, die auf dich hoffen, Herr, GOTT der Heerscharen, nicht sollen durch mich beschämt werden, die dich suchen, du Gott Israels.
  • Denn um deinetwillen trage ich Schmach; mein Angesicht ist voller Schande.
  • Denn deinetwegen erleide ich Hohn und Schande bedeckt mein Angesicht.
  • (Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt meiner Mutter Kindern.
  • Entfremdet bin ich meinen Brüdern, den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.
  • Denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen; und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.
  • Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt, die Verhöhnungen derer, die dich verhöhnen, sind auf mich gefallen.
  • Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu.
  • Ich habe geweint und gefastet, es brachte mir nur Verhöhnung.
  • Ich habe einen Sack angezogen; aber sie treiben Gespött mit mir.
  • Ich legte als Gewand ein Bußkleid an, ich wurde ihnen zum Spottvers.
  • Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und in den Zechen singt man von mir.
  • Es reden über mich, die am Stadttor sitzen, Spottlieder singen die Zecher beim Wein.
  • Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; Gott, durch deine große Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.
  • Ich aber komme zu dir mit meinem Bittgebet, HERR, zur Zeit der Gnade. Gott, in deiner großen Huld erhöre mich, mit deiner rettenden Treue!
  • Errette mich aus dem Kot, daß ich nicht versinke; daß ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser;
  • Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke, damit ich meinen Hassern entkomme, den Tiefen des Wassers,
  • daß mich die Wasserflut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht über mir zusammengehe.
  • damit die Wasserflut mich nicht fortreißt, mich nicht verschlingt der Abgrund, der Brunnenschacht nicht über mir seinen Rachen schließt!
  • Erhöre mich, HERR, denn dein Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
  • Erhöre mich, HERR, denn gut ist deine Huld, wende dich mir zu in deinem großen Erbarmen!
  • und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erhöre mich eilend.
  • Verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht, denn mir ist angst, eile, erhöre mich!
  • Mache dich zu meiner Seele und erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen.
  • Sei mir nah und erlöse mich! Befreie mich meinen Feinden zum Trotz!
  • Du weißt meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir.
  • Du, ja du kennst meine Verhöhnung, alle meine Widersacher sind dir vor Augen.
  • Die Schmach bricht mir mein Herz und kränkt mich. Ich warte, ob’s jemand jammere, aber da ist niemand; und auf Tröster, aber ich finde keine.
  • Die Verhöhnung bricht mir das Herz, ich bin krank vor Schmach und Schande. Ich hoffte auf Mitleid, doch vergebens, auf Tröster, doch fand ich keinen.
  • Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem großen Durst.
  • Sie gaben mir Gift als Speise, für den Durst gaben sie mir Essig zu trinken.
  • Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle.
  • Der Opfertisch werde für sie zur Falle, für die Tischgenossen zum Fangnetz.
  • Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihre Lenden laß immer wanken.
  • Ihre Augen sollen dunkel werden, dass sie nicht mehr sehen, ihre Hüften lass wanken für immer!
  • Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie.
  • Gieß über sie deinen Grimm aus, dein glühender Zorn soll sie treffen!
  • Ihre Wohnung müsse wüst werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne.
  • Ihr Lagerplatz soll veröden, in ihren Zelten soll niemand mehr wohnen.
  • Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, daß du die Deinen übel schlagest.
  • Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, sie reden vom Schmerz deiner Durchbohrten.
  • Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit.
  • Rechne ihnen Schuld über Schuld an, damit sie nicht eingehen in dein Heil!
  • Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden.
  • Sie seien aus dem Buch des Lebens getilgt und nicht bei den Gerechten verzeichnet.
  • Ich aber bin elend, und mir ist wehe. Gott, deine Hilfe schütze mich!
  • Ich aber bin elend und voller Schmerzen, doch deine Hilfe, Gott, wird mich erhöhen.
  • Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank.
  • Ich will im Lied den Namen Gottes loben, ich will ihn mit Dank erheben.
  • Das wird dem HERRN besser gefallen denn ein Farre, der Hörner und Klauen hat.
  • Das gefällt dem HERRN mehr als ein Opferstier, mehr als ein Rind mit Hörnern und Klauen.
  • Die Elenden sehen’s und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben.
  • Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich! Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
  • Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht.
  • Denn der HERR hört auf die Armen, seine Gefangenen verachtet er nicht.
  • Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich darin regt.
  • Himmel und Erde sollen ihn loben, die Meere und alles, was sich in ihnen regt.
  • Denn Gott wird Zion helfen und die Städte Juda’s bauen, daß man daselbst wohne und sie besitze.
  • Denn Gott wird Zion retten, wird Judas Städte neu erbauen. Man wird dort siedeln und das Land besitzen.
  • Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.
  • Die Nachkommen seiner Knechte werden es erben, die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

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