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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Eine Unterweisung Ethans, des Esrahiten.
  • Ein Weisheitslied Etans, des Esrachiters.
  • Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für
  • Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden.
  • (und sage also: Daß eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.
  • Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt.
  • («Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserwählten; ich habe David, meinem Knechte, geschworen:
  • Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten und David, meinem Knecht, geschworen:
  • (Ich will deinen Samen bestätigen ewiglich und deinen Stuhl bauen für und für.« (Sela.)
  • Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. [Sela]
  • Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen.
  • Die Himmel preisen deine Wunder, HERR, und die Versammlung der Heiligen deine Treue.
  • (Denn wer mag in den Wolken dem HERRN gleich gelten, und gleich sein unter den Kindern Gottes dem HERRN?
  • Denn wer im Gewölk gleicht dem HERRN, ist dem HERRN ähnlich unter den Söhnen der Götter?
  • ( Gott ist sehr mächtig in der Versammlung der Heiligen und wunderbar über alle, die um ihn sind.
  • Gewaltig ist Gott im Rat der Heiligen, für alle rings um ihn her ist er groß und furchtbar.
  • ( HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie du ein mächtiger Gott? Und deine Wahrheit ist um dich her.
  • HERR, Gott der Heerscharen, wer ist wie du? Mächtig bist du, HERR, und von Treue umgeben.
  • Du herrschest über das ungestüme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
  • Du beherrschst den Aufruhr des Meeres; wenn seine Wogen toben — du glättest sie.
  • Du schlägst Rahab zu Tod; du zerstreust deine Feinde mit deinem starken Arm.
  • Rahab hast du durchbohrt und zertreten, deine Feinde zerstreut mit starkem Arm.
  • Himmel und Erde ist dein; du hast gegründet den Erdboden und was darinnen ist.
  • Dein ist der Himmel, dein auch die Erde; den Erdkreis und was ihn erfüllt hast du gegründet.
  • Mitternacht und Mittag hast du geschaffen; Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen.
  • Nord und Süd hast du geschaffen, Tabor und Hermon jauchzen bei deinem Namen.
  • Du hast einen gewaltigen Arm; stark ist deine Hand, und hoch ist deine Rechte.
  • Dein Arm ist voll Heldenkraft, deine Hand ist stark, deine Rechte hoch erhoben.
  • Gerechtigkeit und Gericht ist deines Stuhles Festung; Gnade und Wahrheit sind vor deinem Angesicht.
  • Recht und Gerechtigkeit sind die Stützen deines Thrones, Huld und Treue schreiten dir entgegen.
  • Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;
  • Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
  • sie werden über deinen Namen täglich fröhlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein.
  • Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
  • Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke, und durch deine Gnade wirst du unser Horn erhöhen.
  • Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
  • Denn des HERRN ist unser Schild, und des Heiligen in Israel ist unser König.
  • Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.
  • Dazumal redetest du im Gesicht zu deinem Heiligen und sprachst: »Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll; ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
  • Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: Einem Helden habe ich Hilfe gewährt, einen jungen Mann aus dem Volk erhöht.
  • Ich habe gefunden meinen Knecht David; ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
  • Ich habe David, meinen Knecht, gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt.
  • Meine Hand soll ihn erhalten und mein Arm soll ihn stärken.
  • Fest wird meine Hand ihn halten und mein Arm ihn stärken.
  • Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen, und die Ungerechten sollen ihn nicht dämpfen;
  • Kein Feind soll ihn täuschen, kein ruchloser Mensch kann ihn bezwingen.
  • sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen;
  • Vor ihm will ich seine Feinde zerschmettern und alle, die ihn hassen, schlage ich nieder.
  • aber meine Wahrheit und Gnade soll bei ihm sein, und sein Horn soll in meinem Namen erhoben werden.
  • Meine Treue und meine Huld sind mit ihm und in meinem Namen erhebt er sein Haupt.
  • Ich will seine Hand über das Meer stellen und seine Rechte über die Wasser.
  • Ich lege seine Hand auf das Meer und auf die Ströme seine Rechte.
  • Er wird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
  • Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meiner Rettung.
  • Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.
  • Ja, zum Erstgeborenen mache ich ihn, zum Höchsten unter den Königen der Erde.
  • Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.
  • Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, mein Bund mit ihm ist verlässlich.
  • Ich will ihm ewiglich Samen geben und seinen Stuhl, solange der Himmel währt, erhalten.
  • Sein Haus lasse ich dauern für immer und seinen Thron wie die Tage des Himmels.
  • Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlassen und in meinen Rechten nicht wandeln,
  • Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen, nicht mehr leben nach meiner Ordnung,
  • so sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten,
  • wenn sie meine Gesetze entweihen, meine Gebote nicht mehr halten,
  • so will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen;
  • dann werde ich ihr Vergehen mit der Rute strafen und ihre Sünde mit Schlägen.
  • aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Wahrheit nicht lassen trügen.
  • Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld, breche ihm nicht die Treue.
  • Ich will meinen Bund nicht entheiligen, und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.
  • Meinen Bund werde ich nicht entweihen; was meine Lippen gesprochen haben, will ich nicht ändern.
  • Ich habe einmal geschworen bei meiner Heiligkeit, ich will David nicht lügen:
  • Eines habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit, niemals werde ich David belügen:
  • Sein Same soll ewig sein und sein Stuhl vor mir wie die Sonne;
  • Sein Haus soll bleiben auf ewig, sein Thron habe Bestand vor mir wie die Sonne;
  • wie der Mond soll er ewiglich erhalten sein, und gleich wie der Zeuge in den Wolken gewiß sein.« (Sela.)
  • er soll ewig bestehen wie der Mond, der Zeuge über den Wolken ist verlässlich. [Sela]
  • Aber nun verstößest du und verwirfst und zürnest mit deinem Gesalbten.
  • Du aber hast verstoßen, verworfen, mit Zorn überschüttet deinen Gesalbten.
  • Du zerstörst den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden.
  • Du hast den Bund mit deinem Knecht zerbrochen, seine Krone entweiht, sie zu Boden geworfen.
  • Du zerreißest alle seine Mauern und lässest seine Festen zerbrechen.
  • Eingerissen hast du all seine Mauern, in Trümmer gelegt seine Burgen.
  • Es berauben ihn alle, die vorübergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott geworden.
  • Alle, die des Weges kommen, plünderten ihn aus. Er wurde zum Gespött seiner Nachbarn.
  • Du erhöhest die Rechte seiner Widersacher und erfreuest alle seine Feinde.
  • Du hast die Hand seiner Bedränger hoch erhoben, hast all seine Feinde erfreut.
  • Auch hast du die Kraft seines Schwerts weggenommen und lässest ihn nicht siegen im Streit.
  • Du hast die Spitze seines Schwerts umgekehrt, hast ihn im Kampf nicht unterstützt.
  • Du zerstörst seine Reinigkeit und wirfst seinen Stuhl zu Boden.
  • Du hast ein Ende gemacht seinem Glanz und seinen Thron zu Boden geworfen.
  • Du verkürzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn. (Sela.)
  • Du hast ihm die Tage der Jugend verkürzt und ihn umhüllt mit Schande. [Sela]
  • HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen?
  • Wie lange noch, HERR? Verbirgst du dich ewig? Soll dein Zorn wie Feuer brennen?
  • Gedenke, wie kurz mein Leben ist. Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?
  • Denk doch: Was ist mein Leben! Zu welch nichtigem Leben hast du alle Menschen erschaffen!
  • Wo ist jemand, der da lebt und den Tod nicht sähe? der seine Seele errette aus des Todes Hand? (Sela.)
  • Wer ist der Mann, der lebt und den Tod nicht schaut, der sich retten kann vor dem Zugriff der Totenwelt? [Sela]
  • HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit?
  • Wo sind die Taten deiner früheren Huld, HERR, die du David in deiner Treue geschworen hast?
  • Gedenke, HERR, an die Schmach deiner Knechte, die ich trage in meinem Schoß von so vielen Völkern allen,
  • HERR, gedenke der Schmach deiner Knechte, im Innern brennt mir der Hohn der Völker.
  • mit der, HERR, deine Feinde schmähen, mit der sie schmähen die Fußtapfen deines Gesalbten.
  • Ja, deine Feinde, HERR, schmähten, ja, sie schmähten die Spuren deines Gesalbten.
  • Gelobet sei der HERR ewiglich! Amen, amen.
  • Gepriesen sei der HERR in Ewigkeit. Amen, ja amen.

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