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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • David sang das folgende Danklied, nachdem der HERR ihn aus der Gewalt aller Feinde und auch aus der Hand von Saul befreit hatte:
  • Und David redete vor dem HERRN die Worte dieses Liedes zur Zeit, da ihn der HERR errettet hatte von der Hand aller seiner Feinde und von der Hand Sauls, und sprach:
  • Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter,
  • Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.
  • mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe. Du, Gott, bewahrst mich vor den Angriffen meiner Feinde.
  • Gott ist mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor dem Frevel.
  • Gepriesen seist du, HERR! Wenn ich zu dir um Hilfe rufe, dann werde ich vor meinen Feinden gerettet.
  • Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, so werde ich von meinen Feinden erlöst.
  • Ich war schon umgeben von den Fluten des Todes, er drohte mich zu verschlingen wie eine mächtige Woge.
  • Es hatten mich umfangen die Schmerzen des Todes, und die Bäche des Verderbens erschreckten mich.
  • Hilflos musste ich zusehen, wie die tödliche Falle zuschnappte.
  • Der Hölle Bande umfingen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich.
  • In äußerster Bedrängnis schrie ich zum HERRN. Ja, zu meinem Gott rief ich um Hilfe. Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Schreien drang durch bis an sein Ohr.
  • Da mir angst war, rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.
  • Plötzlich erbebte die Erde, selbst der Himmel geriet ins Wanken, denn glühender Zorn hatte Gott gepackt.
  • Die Erde bebte und ward bewegt; die Grundfesten des Himmels regten sich und bebten, da er zornig war.
  • Schwarzer Rauch quoll aus seiner Nase, aus seinem Mund loderten Flammen, und glühende Kohlen wurden herausgeschleudert.
  • Dampf ging auf von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, daß es davon blitzte.
  • Er riss den Himmel auf und kam auf dunklen Wolken zur Erde herunter.
  • Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen.
  • Auf einem Kerub flog er daher und schwebte herab, vom Sturm getragen.
  • Und er fuhr auf dem Cherub und flog daher, und er schwebte auf den Fittichen des Windes.
  • Er hüllte sich in Finsternis, verbarg sich in dichten, dunklen Regenwolken.
  • Sein Gezelt um ihn her war finster und schwarze, dicke Wolken.
  • Dann ging ein Lichtglanz von ihm aus, und glühende Kohlen prasselten nieder.
  • Von dem Glanz vor ihm brannte es mit Blitzen.
  • Der HERR ließ einen Donnerschlag auf den anderen folgen, vom Himmel dröhnte die Stimme des höchsten Gottes.
  • Der HERR donnerte vom Himmel, und der Höchste ließ seinen Donner aus.
  • Er schoss seine Pfeile ab, und die Feinde stoben auseinander. Grelle Blitze zuckten und verwirrten das feindliche Heer.
  • Er schoß seine Strahlen und zerstreute sie; er ließ blitzen und schreckte sie.
  • Sogar den Meeresboden konnte man sehen; offen lagen die Fundamente der Erde da, als der HERR meine Feinde bedrohte und vor Entrüstung schnaubte.
  • Da sah man das Bett der Wasser, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt von dem Schelten des HERRN, von dem Odem und Schnauben seiner Nase.
  • Er streckte mir seine Hand von oben entgegen und riss mich aus den tosenden Fluten.
  • Er streckte seine Hand aus von der Höhe und holte mich und zog mich aus den großen Wassern.
  • Er befreite mich von der Übermacht meiner Feinde, von allen, die mich hassten und so viel stärker waren als ich.
  • Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mir zu mächtig waren,
  • Sie hatten mich überfallen, als ich schon im Unglück steckte. Aber der HERR gab mir sicheren Halt
  • die mich überwältigten zur Zeit meines Unglücks; und der HERR ward meine Zuversicht.
  • und führte mich aus der Not hinaus in die Freiheit. Er rettete mich. So viel bedeute ich ihm!
  • Und er führte mich aus in das Weite, er riß mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.
  • Der HERR tat mir Gutes für meine Treue, meine Rechtschaffenheit hat er belohnt.
  • Der HERR tut wohl an mir nach meiner Gerechtigkeit; er vergilt mir nach der Reinigkeit meiner Hände.
  • Denn stets bin ich dem HERRN gefolgt und habe meinem Gott nie den Rücken gekehrt.
  • Denn ich halte die Wege des HERRN und bin nicht gottlos wider meinen Gott.
  • Seine Gebote hielt ich mir immer vor Augen, und seine Befehle schlug ich nicht in den Wind.
  • Denn alle seine Rechte habe ich vor Augen, und seine Gebote werfe ich nicht von mir;
  • Ich lebte vollkommen nach seinem Willen und ging jedem Unrecht aus dem Weg.
  • sondern ich bin ohne Tadel vor ihm und hüte mich vor Sünden.
  • Ja, der HERR belohnte meine Treue, meine Rechtschaffenheit übersah er nicht.
  • Darum vergilt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinigkeit vor seinen Augen.
  • Wer zu dir steht, HERR, dem stehst auch du zur Seite; wer nach deinem Willen lebt, den enttäuschst du nicht.
  • Bei den Heiligen bist du heilig, bei den Frommen bist du fromm,
  • Wer ein reines Herz hat, kann sich ganz auf dich verlassen, doch falsche Menschen führst du hinters Licht.
  • bei den Reinen bist du rein, und bei den Verkehrten bist du verkehrt.
  • Du hilfst denen, die sich selbst nicht überschätzen. Die Überheblichen aber stößt du von ihrem Thron.
  • Denn du hilfst dem elenden Volk, und mit deinen Augen erniedrigst du die Hohen.
  • HERR, du machst die Finsternis um mich hell, du bist mein Licht.
  • Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht.
  • Mit dir kann ich die Feinde angreifen; mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen.
  • Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über die Mauer springen.
  • Was für ein Gott! Sein Handeln ist vollkommen, und was er sagt, ist durch und durch wahr. Er beschützt alle, die zu ihm flüchten.
  • Gottes Wege sind vollkommen; des HERRN Reden sind durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.
  • Der HERR allein ist Gott! Wer außer ihm ist so stark und unerschütterlich wie ein Fels?
  • Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, und wo ist ein Hort außer unserm Gott?
  • Gott allein ist meine Burg, in der ich Zuflucht finde. Er ebnet mir meinen Weg.
  • Gott stärkt mich mit Kraft und weist mir einen Weg ohne Tadel.
  • Er beflügelt meine Schritte, lässt mich laufen und springen wie ein Hirsch. Selbst auf steilen Felsen gibt er mir festen Halt.
  • Er macht meine Füße gleich den Hirschen und stellt mich auf meine Höhen.
  • Er lehrt mich, die Waffen zu gebrauchen, und zeigt mir, wie ich auch den stärksten Bogen spannen kann.
  • Er lehrt meine Hände streiten und lehrt meinen Arm den ehernen Bogen spannen.
  • Herr, deine Hilfe war für mich wie ein schützender Schild. Du beugst dich zu mir herab und machst mich groß.
  • Du gibst mir den Schild deines Heils; und wenn du mich demütigst, machst du mich groß.
  • Du räumst mir alle Hindernisse aus dem Weg, noch nie bin ich beim Laufen gestürzt.
  • Du machst unter mir Raum zu gehen, daß meine Knöchel nicht wanken.
  • Ich jagte meinen Feinden nach und überwältigte sie, ich kehrte erst um, als auch der Letzte von ihnen gefallen war.
  • Ich will meinen Feinden nachjagen und sie vertilgen und will nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe.
  • Mit Wucht schlug ich sie nieder, bis sie nicht mehr aufstehen konnten und tot zu meinen Füßen lagen.
  • Ich will sie umbringen und zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen.
  • Du, Herr, hast mich mit Kraft für diesen Kampf ausgerüstet, du hast mir zum Sieg über meine Gegner verholfen.
  • Du kannst mich rüsten mit Stärke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen.
  • Dass sie fliehen mussten, verdanke ich dir; alle, die mich hassten, konnte ich umbringen.
  • Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich verstöre, die mich hassen.
  • Sie suchten nach Hilfe, doch weit und breit war kein Retter. Sie schrien zum HERRN, aber er hörte nicht auf sie.
  • Sie sehen sich um, aber da ist kein Helfer, nach dem HERRN; aber er antwortet ihnen nicht.
  • Ich rieb sie auf, zermalmte sie zu Staub, ich zertrat sie wie Dreck auf der Straße.
  • Ich will sie zerstoßen wie Staub auf der Erde; wie Kot auf der Gasse will ich sie verstäuben und zerstreuen.
  • Als ein Aufstand meines Volkes mich bedrohte, hast du mir geholfen, und mich zum Herrscher über viele Nationen gemacht. Sogar Völker, die ich nicht kannte, haben sich mir unterworfen.
  • Du hilfst mir von dem zänkischen Volk und behütest mich, daß ich ein Haupt sei unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.
  • Fremde ergaben sich, sobald sie nur von mir hörten, und gingen gehorsam vor mir auf die Knie.
  • Den Kindern der Fremde hat’s wider mich gefehlt; sie gehorchen mir mit gehorsamen Ohren.
  • Zitternd kamen sie aus ihren Festungen heraus und hatten keine Kraft mehr zum Widerstand.
  • Die Kinder der Fremde sind verschmachtet und kommen mit Zittern aus ihren Burgen.
  • Der HERR lebt! Er ist mein schützender Fels — ich preise ihn! Ihn allein will ich rühmen, denn er ist mein Gott, mein Fels, bei dem ich Rettung fand.
  • Der HERR lebt, und gelobt sei mein Hort; und Gott, der Hort meines Heils, werde erhoben,
  • Er ist es, der sich an meinen Feinden gerächt hat; ganze Völker hat er mir unterworfen
  • der Gott, der mir Rache gibt und wirft die Völker unter mich.
  • und mich der Gewalt meiner grausamen Gegner entrissen. Du, Gott, gabst mir den Sieg über meine Feinde, von diesen brutalen Menschen hast du mich befreit.
  • Er hilft mir aus von meinen Feinden. Du erhöhest mich aus denen, die sich wider mich setzen; du hilfst mir von den Frevlern.
  • Darum will ich dich loben, HERR. Alle Völker sollen es hören! Deinen Namen will ich preisen mit meinem Lied.
  • Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen,
  • Du hast deinen auserwählten König aus großen Gefahren errettet. Ja, du erweist mir, David, deine Liebe, und auch meine Nachkommen dürfen für alle Zeit darauf zählen.
  • der seinem Könige großes Heil beweist und wohltut seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.

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