Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en
Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Eine Unterweisung Asaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!
Ein Weisheitslied Asafs. Lausche, mein Volk, meiner Weisung! Neigt euer Ohr den Worten meines Munds!
Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichten aussprechen,
Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; ich will Geheimnisse der Vorzeit verkünden.
die wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben,
Was wir hörten und erfuhren, was uns die Väter erzählten,
daß wir’s nicht verhalten sollten ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigten den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.
das wollen wir ihren Kindern nicht verbergen, sondern dem kommenden Geschlecht erzählen: die ruhmreichen Taten des HERRN und seine Stärke, die Wunder, die er getan hat.
Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot zu lehren ihre Kinder,
Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob, Weisung gab er in Israel und gebot unseren Vätern, ihre Kinder das alles zu lehren,
auf daß es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,
damit das kommende Geschlecht davon erfahre, die Kinder, die noch geboren werden; sie sollen aufstehen und es ihren Kindern erzählen,
daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten
damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen, die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote bewahren
und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott,
und nicht werden wie ihre Väter, ein Geschlecht voll Trotz und Empörung, ein Geschlecht, dessen Herz nicht fest war und dessen Geist nicht treu zu Gott hielt.
wie die Kinder Ephraim, die geharnischt den Bogen führten, abfielen zur Zeit des Streits.
Die Söhne Efraims, Kämpfer mit Pfeil und Bogen, wandten den Rücken am Tag der Schlacht;
Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln
Gottes Bund hielten sie nicht, sie weigerten sich, seiner Weisung zu folgen.
und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.
Sie vergaßen seine Taten, die Wunder, die er sie sehen ließ.
Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.
Vor den Augen ihrer Väter vollbrachte er Wunder im Land Ägypten, im Gefilde von Zoan.
Er zerteilte das Meer und ließ sie hindurchgehen und stellte das Wasser wie eine Mauer.
Er spaltete das Meer und führte sie hindurch, er ließ das Wasser feststehen wie einen Damm.
Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.
Er führte sie bei Tag mit der Wolke und die ganze Nacht mit leuchtendem Feuer.
Er riß die Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser die Fülle
Er spaltete Felsen in der Wüste und gab dem Volk reichlich zu trinken, wie mit Wassern der Urflut.
und ließ Bäche aus den Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.
Er ließ Bäche aus dem Gestein entspringen, ließ Wasser fließen gleich Strömen.
Dennoch sündigten sie weiter wider ihn und erzürnten den Höchsten in der Wüste
Doch sie sündigten weiter gegen ihn, sie trotzten in der Wüste dem Höchsten.
und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen,
In ihrem Herzen versuchten sie Gott: Sie forderten Nahrung für ihr Verlangen.
und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste?
Sie redeten gegen Gott; sie fragten: Kann uns denn Gott den Tisch decken in der Wüste?
Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?
Zwar hat er an den Felsen geschlagen, sodass Wasser floss und Bäche strömten. Kann er auch Brot geben und Fleisch bereiten seinem Volk?
Da nun das der HERR hörte, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob, und Zorn kam über Israel,
Das hörte der HERR und ergrimmte; Feuer flammte auf gegen Jakob, Zorn erhob sich gegen Israel,
daß sie nicht glaubten an Gott und hofften nicht auf seine Hilfe.
weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.
Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels
Da gebot er den Wolken droben und öffnete die Tore des Himmels.
und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelsbrot.
Er ließ Manna auf sie regnen als Speise, er gab ihnen Korn vom Himmel.
Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.
Jeder aß vom Brot der Starken; er sandte Nahrung, sie zu sättigen.
Er ließ wehen den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind
Er ließ den Ostwind losbrechen am Himmel, führte in seiner Macht den Südwind herbei.
und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer
Er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, gefiederte Vögel wie Sand am Meer.
und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohnten.
Er ließ sie mitten ins Lager fallen, rings um ihre Zelte.
Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.
Sie aßen und wurden reichlich gesättigt; er hatte ihnen gebracht, was sie begehrten.
Da sie nun ihre Lust gebüßt hatten und noch davon aßen,
Noch aber hatten sie ihre Gier nicht gestillt, noch war die Speise in ihrem Mund,
da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgte die Vornehmsten unter ihnen und schlug darnieder die Besten in Israel.
da erhob sich gegen sie Gottes Zorn; unter ihren Kräftigen schlug er zu und streckte die jungen Männer Israels nieder.
Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.
Doch sie sündigten trotz allem weiter und glaubten nicht seinen Wundern.
Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangten und mußten ihr Leben lang geplagt sein.
Darum ließ er ihre Tage schwinden wie einen Hauch und ihre Jahre in jähem Schrecken.
Wenn er sie erwürgte, suchten sie ihn und kehrten sich zu Gott
Wenn er dreinschlug, fragten sie nach Gott, kehrten um und suchten ihn.
und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,
Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge;
Doch sie täuschten ihn mit ihrem Mund und belogen ihn mit ihrer Zunge.
aber ihr Herz war nicht fest an ihm, und hielten nicht treulich an seinem Bunde.
Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm, sie hielten seinem Bund nicht die Treue.
Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.
Doch er ist barmherzig, vergab die Schuld und vernichtete nicht. Oftmals ließ er ab von seinem Zorn und unterdrückte seinen Groll.
Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfährt und nicht wiederkommt.
Denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind, nur ein Hauch, der vergeht und nicht wiederkehrt.
Wie oft erzürnten sie ihn in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde!
Wie oft haben sie ihm in der Wüste getrotzt, ihn gekränkt in der Steppe!
Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.
Immer wieder stellten sie ihn auf die Probe, sie reizten den Heiligen Israels.
Sie gedachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlöste von den Feinden;
Sie dachten nicht mehr an seine Hand, an den Tag, als er sie vom Gegner befreite,
wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan;
als er in Ägypten seine Zeichen tat und seine Wunder im Gefilde von Zoan.
da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;
Er verwandelte ihre Flüsse und Bäche in Blut; sie konnten daraus nicht mehr trinken.
da er Ungeziefer unter sie schickte, daß sie fraß, und Frösche, die sie verderbten,
Er schickte einen Schwarm von Fliegen gegen sie, der fraß sie auf, ein Heer von Fröschen, das sie vertilgte.
und gab ihre Gewächse den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;
Ihre Ernte überließ er den Grillen und Heuschrecken den Ertrag ihrer Mühen.
da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;
Ihre Reben zerschlug er mit Hagel, ihre Maulbeerbäume mit Körnern aus Eis.
da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Wetterstrahlen;
Ihr Vieh überließ er dem Hagel und ihre Herden den Seuchen.
da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;
Er schickte gegen sie die Glut seines Zorns, Grimm und Wut und Bedrängnis, Boten des Unheils in Scharen.
da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seele vor dem Tode nicht verschonte und übergab ihr Leben der Pestilenz;
Er ließ seinem Zorn freien Lauf; er bewahrte sie nicht vor dem Tod und lieferte ihr Leben der Pest aus.
da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams,
Er schlug in Ägypten alle Erstgeburt, in den Zelten Hams die Erstlinge ihrer Manneskraft.
und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führte sie wie eine Herde in der Wüste.
Dann führte er sein Volk hinaus wie Schafe, leitete sie wie eine Herde durch die Wüste.
Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.
Er führte sie sicher, sie mussten nichts fürchten, doch ihre Feinde bedeckte das Meer.
Und er brachte sie zu seiner heiligen Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat,
Er brachte sie in sein heiliges Gebiet, zum Berg, den seine Rechte erworben hat.
und vertrieb vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.
Er vertrieb die Nationen vor ihnen und verteilte ihr Land als Erbe und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.
Aber sie versuchten und erzürnten Gott den Höchsten und hielten seine Zeugnisse nicht
Doch sie versuchten ihn und trotzten Gott, dem Höchsten; sie hielten sich nicht an seine Zeugnisse.
und fielen zurück und verachteten alles wie ihre Väter und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen,
Wie ihre Väter fielen sie treulos von ihm ab, sie wandten sich ab wie ein Bogen, der versagt.
und erzürnten ihn mit ihren Höhen und reizten ihn mit ihren Götzen.
Sie erbitterten ihn mit ihrem Kult auf den Höhen und reizten seine Eifersucht mit den Bildern ihrer Götter.
Und da das Gott hörte, entbrannte er und verwarf Israel ganz,
Gott hörte es und er ergrimmte, ganz und gar verwarf er Israel.
daß er seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnte,
Er gab seine Wohnung auf in Schilo, das Zelt, das er aufgerichtet hatte unter den Menschen.
und gab seine Macht ins Gefängnis und seine Herrlichkeit in die Hand des Feindes
Er gab seine Macht in Gefangenschaft, seine Zierde in die Hand des Feindes.
und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.
Er lieferte sein Volk dem Schwert aus und war voll Grimm über sein Eigentum.
Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreit bleiben.
Die jungen Männer fraß das Feuer; den jungen Mädchen sang man kein Brautlied.
Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.
Die Priester wurden mit dem Schwert erschlagen; die Witwen konnten die Toten nicht beweinen.
Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,
Da erwachte der Herr wie aus dem Schlaf, wie ein Held, der betäubt war vom Wein.
und schlug seine Feinde zurück und hängte ihnen eine ewige Schande an.
Er schlug seine Feinde zurück und übergab sie ewiger Schande.
Und er verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,
Das Zelt Josefs verwarf er, dem Stamm Efraim entzog er die Erwählung.
sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.
Doch den Stamm Juda erwählte er, den Berg Zion, den er liebt.
Und baute sein Heiligtum hoch, wie die Erde, die ewiglich fest stehen soll.
Dort baute er sein hoch ragendes Heiligtum, so fest wie die Erde, die er für immer gegründet hat.
Und erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;
Und er erwählte David, seinen Knecht; er holte ihn weg von den Hürden der Schafe,
von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.
von den Muttertieren nahm er ihn fort, damit er Jakob weide, sein Volk, und Israel, sein Erbe.